Gedanken von Mannimanaste


Gästebuch


Gott ist die Einheit der Menge 
aller Seelen des Universums 
im Zustand der Erleuchtung.

(das habe ich in der Nacht zum 14.04.2006
im Traum zu einem Freund gesagt,
bin daran aufgewacht und
habe es notiert.)

 




1. Träume werden wahr

2. Sechs Sachen von früher

3. Was tut die Liebe für dich?

4. Liebe zu verschenken

5. Liebe Mutlosigkeit

6. Heimatkunde...

7. Parallelwelten

8. göttliche Erinnerungen

9. Zwei Songtexte

10. Neue Gedanken (2005):
      "Das Ich-Gefühl und unsere Individualität"

11. Neue Gedanken (Dez. 2006):
      "Die Illusion der Getrenntheit"

12. Die Ursache des Urknalls


13. Kann die Schöpfung 'nur' ein Zufall sein?

14. "Ich könnte Dir sagen..." (Gedicht für eine Mutter, deren Kind gestorben ist)

15. Wen liebt die eine Seele, wenn es im Universum nur eine einzige universelle Seele gibt?

16. "Habe ich vor diesem Leben schon mal gelebt?"

17. Ist die Gesundheit unser höchstes Gut?


1. Träume werden wahr 

  

Ich hatte heute einen total realistischen und fantastischen Traum:                                                      

Ich wohnte in diesem Traum wieder (bzw. noch...) bei meinen Eltern, wurde mitten in der Nacht wach und begann ums Haus zu laufen. Dabei hüpfte ich auch immer wieder ein Stück, weil ich mich des Lebens freute.

Plötzlich bemerkte ich, dass diese Hüpfer seltsam hoch und lang wurden. Ich legte noch mehr Kraft hinein und da wurde es dann recht deutlich, dass hier irgendwas "nicht stimmte", bzw. etwas sehr Außergewöhnliches stattfand:

Die Schwerkraft war eindeutig schwächer als "normalerweise"!!!

Ich begann damit herum zu experimentieren und konnte tatsächlich total weit und hoch springen, wobei ich deutlich langsamer zur Erde zurück sank, als dies hätte sein dürfen, bzw. als dies bislang hätte sein können!

Dann, weil dies alles so extrem klar spürbar war, begann sich in mir die Idee zu kristallisieren, während eines solchen "Zeitlupe-Hüpfers" auch einmal wie ein Schwimmer kurz in die Bauchlage zu wechseln, also so ähnlich wie bei einem Hechtsprung.

Ich hatte dies ein paar mal gemacht, als ich dann, vom bisherigen Erfolg begeistert und angespornt, wagte, diese Liegend-Position bei der abwärts - Bewegung des Hüpfers beizubehalten, und siehe da, ich konnte die Abwärtsbewegung wirklich kurz stoppen.

Feuer und Flamme übte ich weiter, bis es tatsächlich in Liegendposition auch wieder aufwärts ging, bevor, bzw. ohne dass ich den Boden berührte!

Es war also soweit!!:

Ich konnte tatsächlich kurze Stücke schweben, bzw. fliegen!!!

So flog ich dann, ohne genau zu spüren mit welchen "Muskeln" ich dies machte, zur Haustüre, stellte mich wieder hin und ging ins Haus. Ich weckte meine Eltern und erklärte ihnen dass ich schweben könne. Bevor diese mich für verrückt halten konnten, führte ich es im elterlichen Schlafzimmer einfach vor, voller Sorge, dass es womöglich entweder im Haus- oder gar nicht mehr funktionieren könnte. Es funktionierte aber, und meinen Eltern blieb nichts anderes übrig, als es wahr zu haben.                                                                                                                

Dann gab es einen plötzlichen Szenenwechsel, und ich befand mich in einem großen Ferien- Jugendzentrum mit Parkanlage und einigen Gebäuden, wo ich fast alle meine alten Bekannten traf und auch viele mir unbekannte Menschen.

Es war eine große Aufregung unter all diesen Menschen, weil sie alle diesen Schwerkraft - Effekt ebenfalls spürten, wobei einige noch dabei waren mit Hüpfern zu üben, und andere schon wie ich in Bauchlage schweben konnten.

Jetzt spürten wir auch, dass wir uns durch die eigene Anstrengung in die Lüfte hoben, und wir tauschten uns darüber eifrig aus, wie es funktioniert und zu machen ist. Es hing mit einer Spannung in den Beinen zusammen, und je weiter diese zum Gesäß verlagert wurde, desto besser und stabiler lag man in der Luft. Es war aber noch nicht ganz klar, wie lange man die Spannung aufrecht erhalten konnte...!

Es wurde auch in Konferenzräumen eifrig beraten und mit der Welt telefoniert, wobei klar wurde, dass wir scheinbar nicht die einzigen waren, sondern das Ganze ein weltweites Phänomen zu sein schien!

Ich begab mich ins Freie und sah Menschen mit schönen indischen Kleidern, welche ruhig, und ohne große Geschwindigkeiten, aber dafür in großen Höhen (ca. 50 bis 100 Meter) dahin schwebten. Ich selbst und viele andere trauten sich aber nur so hoch, wie wir einen "Absturz" auch problemlos hätten überstehen können.

So waren also die "Flughöhen" der verschiedenen Menschen in verschiedenen Höhenlagen gestaffelt, wobei wirklich nur einige wenige wirklich höher als 10 Meter schwebten. Wir anderen, die uns noch nicht so hoch trauten, waren voller spür- und sichtbarer Erregung, während die wenigen, ganz hoch schwebenden, mit ihren indisch wirkenden Kleidern, meistens ein sanftes und ruhiges Lächeln im Gesicht hatten, oder auch einfach einen friedlichen Gesichtsausdruck mit teilweise sogar geschlossenen Augen!

Die ganze Szene wirkte durchweg freudig, fröhlich und friedlich!

Alle Menschen waren konfrontiert damit und niemand konnte es auch nur im im geringsten übersehen oder abstreiten, so dass jeder Neuankömmling sozusagen "automatisch" und ohne länger an seiner eigenen "Flugtauglichkeit", bzw. "Flugfähigkeit" zweifeln zu können, anfangen "mußte" zu üben...!!!!

Hier endete der Traum nun irgendwie...                                                                                            

Es war so klar und realistisch, dass ich mir nach dem Aufwachen einige Male klar machen musste, dass es (leider) wirklich "nur" ein Traum gewesen war...!

Als mir dies dann endlich klar war, spürte ich aber seltsamerweise gar keine (große) Enttäuschung, weil das ganze wohl auf einer anderen Ebene tatsächlich momentan so passiert, bzw. auf uns zukommt, womöglich sogar wie in diesem Traum von mir erlebt!

Fest steht für mich auf alle Fälle, dass das "goldene Zeitalter" (wie hundertfach vorhergesagt!) tatsächlich begonnen hat, bzw. am beginnen ist!

Also wünsche ich uns allen nun einen liebevollen Tag, und einen guten Flug!

Mannimanaste

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1. Träume werden wahr

2. Sechs Sachen von früher

3. Was tut die Liebe für dich?

4. Liebe zu verschenken

5. Liebe Mutlosigkeit

6. Heimatkunde...

7. Parallelwelten

8. göttliche Erinnerungen

9. Zwei Songtexte

10. Neue Gedanken (2005):
      "Das Ich-Gefühl und unsere Individualität"

11. Neue Gedanken (Dez. 2006):
      "Die Illusion der Getrenntheit"

12. Die Ursache des Urknalls


13. Kann die Schöpfung 'nur' ein Zufall sein?

14. "Ich könnte Dir sagen..." (Gedicht für eine Mutter, deren Kind gestorben ist)

15. Wen liebt die eine Seele, wenn es im Universum nur eine einzige universelle Seele gibt?

16. "Habe ich vor diesem Leben schon mal gelebt?"

17. Ist die Gesundheit unser höchstes Gut?


2. Sechs Sachen von früher                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            

Dies sind einige ‚Sachen' von mir,
welche ich auf vergilbtem und zerfallendem Papier
seit ca. 20 Jahren aufgehoben habe.


Das Erste:


Betrachte dich!
Schaue aus dir heraus -
Und betrachte dich.
Schließe deine Augen -
und fühle dich.
Denke daran, dass du lebst -
Und fühle es!
Fühle, dass du bis in den kleinen Finger und den großen Zeh in dir lebst!

Fühlst du es, dann öffne deine Augen -
Und beginne dich wieder zu betrachten -
Und gleichzeitig noch zu fühlen.
Fühle dich in dir leben -
Und betrachte deinen Körper während dessen von außen;

Erkenne den Zusammenhang !!

Betrachte nun eine Pflanze!
Schaue aus dir heraus -
Und betrachte die Pflanze.
Höre dabei nicht auf, dich selbst fühlend zu betrachten!
Denke daran, dass die Pflanze in sich lebt -
Wie du !!!
Versuche nun dieses Wissen zu fühlen.
Betrachte die Pflanze als dich -
Wie dich;

Erkenne die Verbindung !!

Versuche dich zu lieben -
wie die Pflanze!

Steigere dich ... !
Betrachte mich.

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Das Zweite:


Wir wohnen in Häusern -
Und schauen aus den Fenstern.


Etwas unvorstellbares existiert.
Das wissen wir fast alle.

Was wir davon wissen ist nicht viel -

Ich weiß nicht was "es" ist;
Ich weiß nicht warum "es" ist;
Ich weiß nicht wer "es" ist;

Doch ich weiß, dass "es" lebendig ist!
--- Und ich weiß, wo "es" wohnt:

Das Haus in dem "es" wohnt, ist für uns nicht als Ganzes zu erkennen,
denn du bist ein Teil davon.

Augen !

Deine Augen -- meine Augen -- unsere Augen:
Durch unsere Augen schauen wir aus uns heraus!

Unsere Augen sind die Fenster in dem ‚Haus', 
von dem du ein Teil bist wie ich!

Ich erkenne mich als ich ---

Durch meine Augen sehe ich in deine! -
Ich erkenne dich als ich.

Du bist der Ort, wo etwas unvorstellbares wohnt!

Ich bin meine eigene Wohnung -
Und nachts mache ich die ‚Fensterläden' zu.

Ich sehe in deine Augen und weiß:
Du bist dahinter und schaust durch deine Augen in meine.

Du kannst dich, wie ich das auch kann, als "ich" erkennen!

Ich liebe ich ! --
Denn ich bin ein "ich" -
Und du bist ein "ich" !

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Das Dritte:


Gefesselt

Gefesselt an den Moment:
Gefesselt an die Wirklichkeit !

Ich weiß nicht was geschah,
ich weiß nicht wann was war.

Erinnerungsfetzen aus der Kindheit,
und vor fünf Minuten.

Ich weiß nicht was wird,
kann keinen Moment an Planung verlieren.

Gefesselt ! ...

Das "Jetzt":

Es sagt mir viel -
von mir und Allem.

Ich liebe und erkenne Es -
immer mehr.

Doch ich weiß aus eigener Erfahrung :
Gefesselte sind lebensunfähig ...

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Das Vierte:


Das Unvorstellbare ist in uns.
Nie wirst du dich ganz erkennen.

Große Geheimnise bleiben verborgen.
Du kannst das Geheimnis in dir fühlen und ahnen -

Doch es wird unerkannt zwischen uns stehen.

Wir können es nicht lösen -
Und sollten dies auch nie glauben.

_____________

Das wahre Licht kommt nicht von außen !
_____________

Ehrfurcht vor dem Unvorstellbaren !
Ehrfurcht vor dem Geheimnis des Lebens !

Auf dieser Basis lieben !

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Das Fünfte


(Als ich dies vor gut 20 Jahren schrieb, wußte ich noch nichts von der Reinkarnation, geschweige denn, dass es sich dabei um ein Naturgesetz handelt!):


Ich laufe durch den Wald. Ich sehe verschiedene Formen und Farben. Ich sehe knorrige Stämme, verzweigte Äste, die Nadeln der Tannen, die verschiedenen Blätter -

Ich sehe den Waldboden, auf dem Ameisen laufen. Braune abgestorbene Blätter liegen auf dem Boden. Die Sonn scheint zwischen den Bäumen durch. Ich höre wie der Wind mit den Baumkronen kämpft. Die Vögel zwitschern von allen Seiten und Entfernungen. Alle Eindrücke fügen sich harmonisch ineinander zu einem Ganzen:

Ich bin im Wald.

"Wie schön die Natur doch ist!" 
will man in einem solchen Moment sagen. -

Es stimmt ! Sie ist schön ! Aber nicht nur im Wald. -

Natur ist auch der Mensch; und dessen Tod. Und das Leben des Menschen und überhaupt jeder Kreatur, ist in harmonischer Einheit mit dem Tod so wunderbare Natur, wie im Wald die sanften grünen Blätter an den Bäumen und die welken braunen Blätter am Boden, in harmonischer Einheit von uns allen als schöne und wunderbare Natur empfunden werden.

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Das Sechste


(das Folgende schrieb ich etwa im Alter von 17 Jahren, als ich mein erstes Kleinkraftrad hatte [50 ccm und 'großes' Nummernschild; Höchstgeschwindigkeit um die 90 km/h]):

Ein halber Mensch ohne...

Der Motor springt an.
Meine rechte Hand dreht automatisch ein wenig am Gasgriff, so dass der Motor für einen kurzen Moment hochtouriger läuft, dann aber sofort wieder auf Standgasumdrehung herabsinkt.

Jetzt läuft er, bzw. ich habe mich über die Tatsache hinweggetäuscht, dass aus der Stahlkapsel die man Zylinder nennt, binnen weniger Sekunden kein Ton mehr zu hören ist, wenn beispielsweise die Zündkerze versagt.

Ich steige auf. Ein weiterer angelernter Automatismus in meinem Körper läuft ab:
Das Abfahren.

Die Straße vor mir –
Mein Motorrad unter mir –
Und ich im Freien, über mir der Himmel –

In meinem Motorrad steckt sehr viel mehr Kraft als in mir.
Ich beherrsche meinen Körper mit meinem Willen.
Ich beherrsche mein Motorrad mit meinem Willen.
Ab diesem Moment gehört mein Motorrad zu meinem Körper wie meine Beine!

Inzwischen bin ich im fünften Gang.
Geschwindigkeit! Nicht mein Motorrad, sondern ich bewege mich mit 90 km/h (der große Unterschied zum Auto).

Ich juble, kann mich kaum noch beherrschen, um nicht einfach laut zu schreien.
Ich sehe das Haus, in dem ich wohne. Doch ich will noch nicht bremsen.
Ich rase vorbei.

Mein Geräusch ist laut und kraftvoll.
Vor mir die Straße.
Eine Kurve: Ich "lege mich hinein", die Welt wird schief, – nur meine Armaturen nicht.
Die Kurve ist vorbei, die Welt wird wieder normal, und vor mir die Straße.

Zeit vergeht – für mich ein einziger Vorgang: das Fahren.

Ich sehe wieder das Haus, in dem ich wohne und bremse, weil vor mir die Stadt liegt, und nicht mehr die Landstraße.
Noch zwei oder drei mal kurzes Gasgeben und ich bin vor dem Gartentor.
Ich schalte den Motor ab. – Stille.
Ich steige ab und stelle mein Motorrad auf seinen Ständer.
Ein letzter Blick, und ich gehe ins Haus.

Fühlt sich ein Mensch, dessen Beine amputiert worden sind anders (wenn man mal davon absieht,
dass ich wieder aufsteigen kann)?

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1. Träume werden wahr

2. Sechs Sachen von früher

3. Was tut die Liebe für dich?

4. Liebe zu verschenken

5. Liebe Mutlosigkeit

6. Heimatkunde...

7. Parallelwelten

8. göttliche Erinnerungen

9. Zwei Songtexte

10. Neue Gedanken (2005):
      "Das Ich-Gefühl und unsere Individualität"

11. Neue Gedanken (Dez. 2006):
      "Die Illusion der Getrenntheit"

12. Die Ursache des Urknalls


13. Kann die Schöpfung 'nur' ein Zufall sein?

14. "Ich könnte Dir sagen..." (Gedicht für eine Mutter, deren Kind gestorben ist)

15. Wen liebt die eine Seele, wenn es im Universum nur eine einzige universelle Seele gibt?

16. "Habe ich vor diesem Leben schon mal gelebt?"

17. Ist die Gesundheit unser höchstes Gut?

 


3. Was tut die Liebe für dich?                                                                                                                                                                                                                                        


1.) Was tut die Liebe für dich?

Sie gibt mir Hoffnung auf Sinn. Sie schenkt mir das Erkennen, was Vertrauen ist.


2.) Was ist der Ursprung der Liebe?

Gottes (erste Ursache) ‚Selbsterhaltungstrieb'. Also das ‚Wagnis' des Schöpfers, seine eigene Entstehung unserer Freiwilligkeit anzuvertrauen.


3.) Warum braucht jeder Liebe?

Weil die Antwort auf Frage 2 in uns allen als ‚Gottes-Instinkt' verankert ist. Das heißt, wir spüren, dass wir durch lieben und geliebt werden an etwas wesentlich Größerem beteiligt sind, als nur an unserem persönlichen Wohlbefinden. Darum können wir auch aus Gründen der Liebe persönliches Leiden ‚in Kauf' nehmen.


4.) Wie verlieben wir uns?

Wie man so schön sagt, gibt es Menschen "mit der gleichen Wellenlänge". Unter diesen Menschen, welche mit mir auf gleicher Wellenlänge sind, gibt es beide Geschlechter. Diejenigen aus dieser ganzen Gruppe, welche zum anderen Geschlecht gehören, kommen für mich in Frage, wenn ich mit jemandem Kinder zeugen will. Wenn ich mir nun (wie bewußt auch immer) einen dieser Menschen für eben dieses Ziel (Familie) ausgesucht habe, dann habe ich mich verliebt. Das heißt, verlieben ist die Entscheidung, mit einem bestimmten Menschen des anderen Geschlechtes eine Familie gründen zu wollen. Wie schon gesagt, wie bewußt oder unbewußt diese Entscheidung stattfindet, ist völlig unterschiedlich (meistens unbewußt).


5.) Welche Rolle spielt das Aussehen beim Verlieben?

Das Sehen ist einer der Sinne, mit denen wir die "Wellenlänge" unserer Mitmenschen wahrnehmen. Das Aussehen ist folglich einer der Hinweise, wen wir vor uns haben. Wichtig ist hierbei die Übereinstimmung mit dem was wir sehen und dem was uns unsere anderen Sinne vermitteln. Eine solche Übereinstimmung kann unter Umständen attraktiver auf mich wirken, als alle Vorstellungen von optimalem "Aussehen".


6.) Wie merkst du, ob jemand innere Schönheit besitzt?

Ich sehe diese innere Schönheit dann, wenn jemand offen und ehrlich mit sich selbst ist, bzw. wenn jemand die Fähigkeit der Selbstkritik zeigt.


7.) Wie werden wir liebevoller?

In dem wir uns nicht damit begnügen, die eigene (kleine) Liebe zu schenken, sondern den Mut aufbringen, die grenzenlose universelle (göttliche) Liebe durch uns zu den Anderen fließen zu lassen.

Im ersten Fall resultiert eine mit Energieverlust ‚bezahlte' Selbstbestätigung, und im zweiten Fall resultiert eine ‚kostenlose' Gottes-Bestätigung!                                                                                                                                                                                                                                

8.) Wie hängen Liebe und Freundschaft miteinander zusammen?

Eng! -- Na ja, Spaß beiseite. Die größte Liebe ist die allumfassende, also nichts und niemand ausschließende, universelle, von Jesus und einigen Anderen gepredigte, beschriebene und gelebte Nächstenliebe!

Auf dieser Ebene betrachtet sollte es weder einen Freund noch einen Sexualpartner geben, den ich ‚mehr' liebe, als jeden ‚Nächsten'!

Das heißt, dass also Freundschaft und Ehe untergeordnete Konzepte sind, und die Liebe ein dem übergeordnetes Konzept ist, und insofern ‚hierarchisch' miteinander zusammenhängen.


9.) Woher weißt du, ob es Liebe ist und nicht Verliebtheit?

So wie das Wort "Liebe" in dieser Frage verwendet ist, bedeutet es jenes Vertrauen, welches aus einer Verliebtheit mit der Zeit entsteht, sofern die Entscheidung zur Verliebtheit gut getroffen war. Die Liebe in ihrer größten ‚Form', der universellen Liebe als Resultat von dem Bewußtsein der All-Einheit, ist diesem speziellen Vertrauen zwischen zwei Menschen weit übergeordnet.


10.) Die Liebe kommt zu denen die ...

... sich dafür öffnen!


11.) Was sollte man in einem seelenverwandten Gefährten suchen?

Die Möglichkeiten, dessen positive Entwicklung anzuregen, und die Möglichkeiten, die eigene positive Weiterentwicklung von dem Gefährten anregen zu lassen.

Dies sollte man meiner Meinung nach mit jedem Gefährten so machen, aber ich bin ja auch der Meinung, dass es ausschließlich "seelenverwandte" Gefährten geben kann!


12.) Welche Art von Menschen sollte man meiden?

Prinzipiell niemanden! Wenn doch, dann die Menschen, welche uns selbst in unserer Fähigkeit zur Nächstenliebe ihnen gegenüber, derzeit noch eindeutig überfordern... .


13.) Gibt es mehrere mögliche Lieben im Leben, oder nur eine?

Nein! Es gibt mehrere mögliche Freundschaften, Partnerschaften, Ehen und Familien im Leben, aber es gibt im ganzen Universum nur eine Liebe:

Die universelle, auf dem Bewußtsein der All-Einheit beruhende, grenzenlose Liebe! Nur in dieser höchsten Form ist mit dem kleinen Wort "Liebe", die Bedeutung von Liebe wirklich ausgedrückt.


14.) Gibt es einen idealen Zeitpunkt, um sich zu verlieben?

Ja, unter Umständen:

Falls beide ‚Betroffenen' so weit spirituell entwickelt sind, die Zusammenhänge hinter dem Zufall sich getroffen zu haben dahingehend zu erkennen, dass an diesem Zufall die Seelen der gemeinsamen künftigen Kinder mit beteiligt waren, weil sie diese Genkombination gerade gut mit ihrem Karma verbinden könnten, bzw. wollen.


15.) Wie kannst du einen anderen Menschen am besten in dich verliebt machen?

a) Zeige, dass du Kinder liebst, und lasse durchblicken, dass du selbst das Abenteuer der Mutter-/Vaterschaft auch erleben willst (erst mal allgemein).

b) Zeige, dass du dein Leben so geordnet hast, dass du auch in der Lage wärst, die Verantwortung der Mutter-/Vaterschaft freudig und problemlos zu übernehmen.

c) Beweise, dass du loslassen kannst, den Anderen auf keinen Fall festhalten oder in seiner Freiheit beschränken willst.

d) Zeige dem Anderen, dass du sie/ihn als Mutter/Vater für eure Kinder willst.


16.) Was für Qualitäten brauchst du, um ein guter Liebender zu sein?

· Verantwortungsgefühl und die Fähigkeit Verantwortung in Taten umzusetzen.

· Ehrlichkeit, im Sinne von Selbstkritikfähigkeit.

· Die Fähigkeit in Liebe loszulassen.

· Ein gewisses Maß Erkenntnis von der universellen, göttlichen Liebe... !

· Toleranz, im Sinne der von Jasmuheen in "In Resonanz" auf Seite 43 beschriebenen‚ zweiten Stufe der Toleranz'(der Ausdruck ist von mir): Einen Schritt weiter als "leben und leben lassen": Das Erkennen und Annehmen der Unterschiede, motiviert durch den Wunsch nach Einheit.


17.a) Was sagt man am besten, wenn man verliebt ist?

Ich will!


17.b) Was sollte man nie sagen?

Du mußt!


18.) Lieben wir, wenn wir jung sind, genauso tief wie wenn wir alt sind?

Wenn wir uns beim Älterwerden weiterentwickeln, werden wir im Alter wohl ‚tiefer' lieben, als in unserer Jugend.

Ob wir uns jedoch weiterentwickeln, ist jederzeit unsere freie, eigene Entscheidung, so dass also das pure älter Werden alleine noch keine Eintrittskarte für eine tiefere Liebesfähigkeit im Alter darstellt.


19.) Inwieweit beeinflußt deine Eigenliebe die Art, wie du andere liebst?

Ich bin überzeugt, dass wir uns alle gleich stark selbst lieben, dies aber nicht alle gleich stark wahrnehmen.

Auch wenn ich meine Eigenliebe nur teilweise wahrnehme, ist sie dennoch die, uns allen gleich stark eigene, Basis um andere zu lieben.


20.) Nenne einige der sichersten Methoden die Liebe dauerhaft zu machen.

· Selbstehrlichkeit und Offenheit dem Partner gegenüber.

· Gemeinsame Interessen/Hobbys finden und leben.

· Freiräume nicht nur akzeptieren, sondern bewußt schaffen.

· Die ‚menschliche' Liebe auch auf die Ebene der universellen Liebe ausdehnen!                                                                                                                                                                

21.) Kann man sich auch entlieben?

Ja! Aber das funktioniert nur dann ‚richtig', wenn man es tut, bevor man zusammen Kinder gezeugt hat!

Leider entlieben sich die meisten erst danach... !

Ansonsten ist der Vorgang recht einfach und die Umkehrung der Entscheidung sich zu verlieben. Auch beim entlieben gibt es die verschiedensten Stufen der Bewußtheit dieser ‚Entscheidung', welche im Falle des Entliebens also lautet:

Ich will mit diesem Menschen lieber doch keine Kinder zeugen.


22.) Was tut man am besten nach einer gescheiterten Liebe?

Man sollte nicht die Liebe als gescheitert ansehen, sondern wirklich nur das, was tatsächlich gescheitert ist, was wohl im schlimmsten Fall die gemeinsame Familie ist.

Man sollte sich alle Bereiche vor Augen führen, wo man den Anderen noch lieben kann, ohne dabei zu scheitern.

Wenn man meint es gäbe solche Bereiche nicht (mehr), dann beginne man als erstes mit der bildlichen Vorstellung der Beerdigung des Anderen... !


23.) Sprechen Männer und Frauen die gleiche Sprache, wenn es um die Liebe geht?

Weil wir dies alle versuchen sollten, hoffe ich mit einem gewissen Stolz, dass aus meinen bisherigen Antworten nicht hervorgegangen ist, ob ich Frau oder Mann bin!

Falls Frauen und Männer in Sachen Liebe nicht die gleiche Sprache sprechen, kann es nicht um die größte, übergreifende Form der universellen, durch das Bewußtsein der All-Einheit motivierten LIEBE gehen, sondern nur um untergeordnete Bereiche wie z.B. Sexualität.


24.) Glaubst du, dass Liebe ewig ist, oder etwas, das aus unseren physiologischen Bedürfnissen heraus entsteht?

Liebe ist das Mittel zur ‚Ewigkeit'. Unsere physiologischen Bedürfnisse spiegeln diesen Sachverhalt materiell wieder.


25.) Woran liegt es, dass einige Menschen Schwierigkeiten mit der Treue haben?

An mangelndem Verantwortungsbewußtsein, gepaart mit der unheiligen Trennung von Sexualität und Zeugung.


26.) Was wirst du deinen Kindern/Enkeln über die Liebe erzählen?

Kinder (und somit auch Enkel) sind bei mir (leider) immer noch nicht ‚in Sicht'. Falls ich aber doch noch in den Genuß komme, hebe ich mir eine Kopie dieses Fragebogens auf, um sie dann später meinen Kindern mal zu zeigen.

Dies war jetzt halbwegs ein Scherz.

Es ist gut, mit den Dingen dann bestmöglich umzugehen, wenn sie aktuell werden.


27.) Liebe bedeutet ...

· Loslassen;

· Gottes Selbsterhaltungstrieb;

· Hoffnung;

· Mein "Ich" in "Allem" und "Alles" im "Du" zu erkennen!;

· Freude pur;

· Entwicklung zum Besten;

· Das Schöpfungsprogramm;

· Sehnsucht nach Einheit;

· Leidenschaft, die kein Leiden schafft!;

· Harmonische Komunikation;


28.) Liebe und Religion ...

... sind untrennbar!

Re-ligion kommt von dem lateinischen "religare" und bedeutet von da her "re" = "zurück" und "ligare" = "verbinden" (beachte auch ‚Legierung'), also zusammen genommen "zurückverbinden", bzw. "rückverbinden", bzw. "Rückverbindung"!

Die Liebe zieht sich wie ein roter Faden durch alle Wirklichkeitsebenen, als einziges ‚Mittel' für diese Rückverbindung!


29.) Heilt die Liebe alle Dinge?

Mit Sicherheit JA ! Allerdings gilt es noch zu erwähnen, dass diese ‚Dinge' sich auch freiwillig entscheiden können, sich von der Liebe nicht heilen zu lassen.

Da die Liebe sich nie aufdrängen kann, weil das ihrem Wesen völlig widerspricht, werden also nur die ‚Dinge' von der Liebe geheilt, welche dieses Geschenk auch freiwillig annehmen!


30.) Jemanden lieben heißt ...

Wenn ich im vorgegebenen Satz das Verb "lieben" im höchstmöglichen Potential verstehe, was ich bevorzuge, dann heißt JEMANDEN lieben, dass man also wirklich lieben kann, und dann liebt man jemanden Bestimmten nicht mehr oder weniger als alle und alles andere!

Wenn ich das Verb "lieben" im vorgegebenen Satz eingeschränkt verstehe, was mir unangenehm ist, dann würde ich es als erstes mit "bevorzugen" ersetzen, weil dieses Wort meiner Meinung nach viel treffender ist, für das, was eigentlich passiert, wenn man speziell jemanden Bestimmten ‚liebt'.


31.) Was ist das Wesentliche, das ein Mensch über die Liebe wissen sollte?

dass die Antworten auf alle wichtigen und existentiellen Fragen, im aller Gröbsten auf eine Antwort reduzierbar sind:

· Das Dasein liebt sich selbst, und nur darum ist es vorhanden!

Ansonsten ist es nur noch wichtig, dass der Mensch begreift, dass er zu diesem "Daseins-Liebes-Sinn-Strudel" tatsächlich und unumstößlich dazu gehört (und insofern auch gebraucht wird)!


32.) Was lehrt die Liebe einen Menschen?

Die Liebe lehrt, dass es den Haß gibt und geben muß, weil sie, die Liebe, freiwillige, reine Positivität ist.

So lehrt uns die Liebe die potentielle Notwendigkeit von Trauer und Leid -- .



***

Fragen von:


Sabine Schmid, 
Barlachstraße 18
80804 München

(Adresse nicht mehr aktuell. Aktuelle Adresse nicht bekannt)



Antworten von:

Mannimanaste (Betreiber dieser Website)

E-Mail: maki@astrosoft.de                                                                                                                                                                                                                                                     

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2. Sechs Sachen von früher

3. Was tut die Liebe für dich?

4. Liebe zu verschenken

5. Liebe Mutlosigkeit

6. Heimatkunde...

7. Parallelwelten

8. göttliche Erinnerungen

9. Zwei Songtexte

10. Neue Gedanken (2005):
      "Das Ich-Gefühl und unsere Individualität"

11. Neue Gedanken (Dez. 2006):
      "Die Illusion der Getrenntheit"

12. Die Ursache des Urknalls


13. Kann die Schöpfung 'nur' ein Zufall sein?

14. "Ich könnte Dir sagen..." (Gedicht für eine Mutter, deren Kind gestorben ist)

15. Wen liebt die eine Seele, wenn es im Universum nur eine einzige universelle Seele gibt?

16. "Habe ich vor diesem Leben schon mal gelebt?"

17. Ist die Gesundheit unser höchstes Gut?


4. Liebe zu verschenken                                                                                      

Kalt, zäh, träge, unnah- -bar, unflexibel, verbohrt, freudlos, langsam und skeptisch....

So gehen wir meistens mit- -einander um! :

"Waaaas?? Hier will einer was verschenken??? Lauft alle weg!! Größte Gefahr!!"

Warm, flüssig, spontan, offen, vielseitig, wach/aufmerksam, jubilierend, zügig 
und vertrauensvoll !!!

So werden wir uns begegnen, sobald wir nicht mehr vor einander weglaufen, 
kaum dass jemand Liebe schenken will. ----

Wir alle entscheiden, wann es soweit ist!                                                                                                        

Mit Liebe, Licht und Lachen, entspannt euch und habt Spaß,
fühlt das universelle Vertrauen,

Mannimanaste (Betreiber dieser Website) 
E-Mail:  maki@astrosoft.de

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1. Träume werden wahr

2. Sechs Sachen von früher

3. Was tut die Liebe für dich?

4. Liebe zu verschenken

5. Liebe Mutlosigkeit

6. Heimatkunde...

7. Parallelwelten

8. göttliche Erinnerungen

9. Zwei Songtexte

10. Neue Gedanken (2005):
      "Das Ich-Gefühl und unsere Individualität"

11. Neue Gedanken (Dez. 2006):
      "Die Illusion der Getrenntheit"

12. Die Ursache des Urknalls


13. Kann die Schöpfung 'nur' ein Zufall sein?

14. "Ich könnte Dir sagen..." (Gedicht für eine Mutter, deren Kind gestorben ist)

15. Wen liebt die eine Seele, wenn es im Universum nur eine einzige universelle Seele gibt?

16. "Habe ich vor diesem Leben schon mal gelebt?"

17. Ist die Gesundheit unser höchstes Gut?


5. Liebe Mutlosigkeit                                                                                                                                                                                                                                                          

Liebe Mutlosigkeit,

könntest Du bitte einmal kurz deinen Menschen für eine kleine Weile in Ruhe etwas lesen lassen, so dass er es auch in sich aufnehmen kann? Da wäre ich dir wirklich sehr dankbar! Du darfst auch gerne mal bei mir vorbei kommen, falls Du Dich traust... . Also, verkrümel Dich mal kurz!

Lieber Mensch!!

Gut, dass Du mich nun ‚hören' kannst! Ich habe Deiner Mutlosigkeit gesagt, sie bräuchte Dich nur einmal für kurze Zeit verlassen, damit Du ein paar Zeilen von mir lesen könntest, ohne von ihr dabei gestört zu werden.

Könnte mir vorstellen, Du ahnst es schon!:

Klar, Du hast recht! Es war natürlich nur ein Trick, um sie erst einmal einfach los zu werden! Du wärst ja auch schön blöd, wenn Du sie, geschwächt wie Du bist, wieder an Dich ‚ran lassen' würdest!

So. Nun bist Du in Gesellschaft! Ich bin ein Mensch und lebe. Zuvor warst Du in Gesellschaft von etwas Scheinbarem. DU lebst, aber diese Mutlosigkeit, welche wir hier ja einmal ausgeklammert haben(!), war noch nie lebendig...!

Gott sei Dank, war diese Mutlosigkeit noch nie lebendig, weil dies nämlich auch der Grund ist, dass sie nicht zu Dir zurückkommen wird!

JETZT bist Du frei davon, und deine Mutlosigkeit wartet eben nicht wie oben angedeutet, bis Du diese Zeilen gelesen hast, sondern wir haben sie tatsächlich ganz einfach überlistet:

Das scheinbare ‚Leben', welches sie hatte, war Dein eigenes, von welchem sie sich ernährte, wie ein Parasit. Mit unserem kleinen Trick haben wir ihr die ‚Nahrungsquelle' entzogen, nämlich Deine Lebenskraft und Deine Zuversicht!

JETZT wird also Deine Lebenskraft nicht mehr missbraucht und steht Dir endlich wieder völlig zur Verfügung!

Ach ja!: Falls Du irgend wann einmal das Gebirge des Zweifels besteigst, und auf einmal meinst sie sei zurückgekommen, Deine alte Mutlosigkeit, dann sei gewiß, dass es eine andere, neue von der ‚Sorte' ist, und empfange sie am Besten mit den Worten:

"Ach hallo, - es ist gerade nicht sehr passend -- , da draußen steht schon eine andere wie du, warum wartet ihr nicht noch 'nen kurzen Moment zu zweit?!"

Du wirst sehen, der Trick klappt immer wieder! (Hihihi...)

Falls Du mich noch einmal brauchst...!? Ich jedenfalls bin echt und sehr lebendig.

Mannimanaste

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5. Liebe Mutlosigkeit

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11. Neue Gedanken (Dez. 2006):
      "Die Illusion der Getrenntheit"

12. Die Ursache des Urknalls


13. Kann die Schöpfung 'nur' ein Zufall sein?

14. "Ich könnte Dir sagen..." (Gedicht für eine Mutter, deren Kind gestorben ist)

15. Wen liebt die eine Seele, wenn es im Universum nur eine einzige universelle Seele gibt?

16. "Habe ich vor diesem Leben schon mal gelebt?"

17. Ist die Gesundheit unser höchstes Gut? 


6. Heimatkunde...                                                                                                                                      

Liebe Mitmenschen,
hier einige Daten über den Standort unseres 'Nestes', der Erde:


Entfernung Erde - Mond =

ca. 1,5 Licht - Sekunden


Entfernung Erde - Sonne =

ca. 8 Licht - Minuten


Durchmesser (!) des Planetensystems (bis zum Kupier-Gürtel) =

ca. 15 Licht - Stunden


Durchmesser der das Sonnensystem

umschließenden Kometenwolke,

der 'Oortschen Wolke' =

ca. 3 Licht - Jahre


Entfernung Sonne - Nachbarsonne (Alpha Centauri) =

ca. 4 Licht - Jahre


Entfernung Erde - Galaktisches Zentrum, also von

uns aus bis ins Zentrum unserer eigenen

Galaxis, der sogenannten 'Milchstraße' =

ca. 28 000 Licht - Jahre


Durchmesser unserer Galaxis =

ca. 100 000 Licht - Jahre


Dicke unserer Galaxis =

etwa zwischen 3000 und 6000 Licht - Jahre in den Randbereichen und
etwa zwischen 15 000 und  30 000 Lichtjahre in der Mitte

(neueste Forschungsergebnisse 2008)

 

 


Entfernung von unserer Galaxis, der 'Milchstraße', bis

zur Nachbargalaxis, dem 'Andromeda-Nebel'

("Nebel" ist in diesem Fall Galaxis) =

ca. 2,5 Millionen Licht-Jahre


Anzahl der Sterne, also der Sonnen

unserer eigenen Galaxis, also der

'Milchstraße' =

ca. 100 bis 300 Milliarden Sonnen, also Sterne

 Diese Zahl kann nur schwierig geschätzt werden, 
weshalb sie nur als diesen Von-Bis-Wert angegeben werden kann


Bislang weitester Blick auf die

entferntesten Galaxieen =

ca. 13 bis 15 Milliarden Licht-Jahre !!


Eine volle Umdrehung unseres Sonnensystems 
um das galaktische Zentrum =

ca. 240 Millionen Jahre, 

bisher also gerade mal 19 Umläufe, seit es unsere Sonne gibt.



Mit fröhlicher Demut,
Liebe, Licht und Lachen,

Mannimanaste 

feel the universal confidence!      :-)
fühle das universelle Vertrauen!

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6. Heimatkunde...

7. Parallelwelten

8. göttliche Erinnerungen

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10. Neue Gedanken (2005):
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11. Neue Gedanken (Dez. 2006):
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12. Die Ursache des Urknalls


13. Kann die Schöpfung 'nur' ein Zufall sein?

14. "Ich könnte Dir sagen..." (Gedicht für eine Mutter, deren Kind gestorben ist)

15. Wen liebt die eine Seele, wenn es im Universum nur eine einzige universelle Seele gibt?

16. "Habe ich vor diesem Leben schon mal gelebt?"

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7. Parallelwelten



Die Realität ist größer als wir es uns als Menschen vorstellen können!

Wir leben ALLE in dieser **EINEN** unvorstellbar großen REALITÄT.

Verschiedene 'Bereiche' der einen und einzig existierenden REALITÄT als "verschiedene Realitäten" zu bezeichnen ist verwirrend und unrichtig.

Stellen wir uns die Realität doch mal als vergleichsweise vor wie eine Landschaft:

Wir selbst sind am herumlaufen in dieser Landschaft, wobei jeder fast nur seine unmittelbare Umgebung wahrnehmen kann. So gibt es für den einen eine Gebirgslandschaft, für den anderen eine weite Steppenlandschaft, und für wieder einen anderen gibt es nur das Meer und den Strand.

Es sind aber alle in der EINEN gesamten Landschaft!

Richte ich meine Aufmerksamkeit nach der linken Seite von dem Weg, auf dem ich mich befinde, so erkenne ich dauernd Weg- Möglichkeiten, die nach links führen. Ich kann frei entscheiden, welchen dieser Wege ich gehen will.

Meine Idee, diesen Vergleich der Realität mit einer Landschaft zu beschreiben, war ein Wegweiser in dieser Landschaft, dem ich nun folge, indem ich diese Sätze schreibe.

Es gibt aber auch *den* Weg (mit mir selbst darauf...!), welcher an dem Wegweiser vorbei führt, wo ich also diese Sätze hier nicht schreibe.

Die Realität ist eben etwas komplizierter als das Bild der Landschaft, aber doch ähnlich....

Ich kann in die Richtung des Lotto-Gewinnes 'sehen' und dieser wird zu meinem Weg werden (können). Es gibt aber auch die Realitätsvariante, in welcher ich dies nicht tue, und es auch nicht mein Weg wird.

So gibt es also auch eine eventuelle Gruppe von beispielsweise 200 Lotterie Gewinnern, welche in der selben Lotterie tatsächlich ALLE den selben Gewinn durch ihre Gedanken-/Geistes-/Bewusstseins- Kraft zur Realität machen könnten.

Es handelt sich aber dann um 200 verschiedene Wege in der selben Landschaft, also für jeden der 200 Gewinner gibt es die anderen 199 Gewinner scheinbar nicht (als Lotteriegewinner) auf ihrem ‚Weg'...

Sie haben sich (als Gewinner der selben Lotterie) in 200 sogenannten 'Parallelwirklichkeiten' verteilt.

Die Realitäts- Landschaft ist so umfassend 'groß', dass sie alle möglichen Möglichkeiten parallel zueinander mit einschließt, bzw. umfaßt!

Hierzu wird in Esoterik- Kreisen gerne "Parallelwelten" gesagt, aber ich finde dies unrichtig und verwirrend, weil es eben nur EINE, alles umfassende REALITÄT (/ 'Welt' / Wirklichkeit) gibt, die wir aus unserer 'Ameisenperspektive' heraus, wie auch die Gesamtheit der weltweiten Landschaften, eben nicht umfassend in Einem erkennen können, außer rein abstrakt, also geistig.

Ich kann da z.B. auch Osho nicht zustimmen, wenn er schreibt, dass der Geist ein / das Problem sei, denn er (unser Geist / Verstand) ermöglicht uns eben trotz unserer Kleinheit die groben (!) Umrisse von ALLEM zu erkennen, und dies ist eine wichtige Entwicklungsstufe der einen universellen Seele auf ihrem Weg sich zum Schöpfer allen Seins zu entwickeln.

(Siehe auch mein Buch "Jenseits von Allem")

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13. Kann die Schöpfung 'nur' ein Zufall sein?

14. "Ich könnte Dir sagen..." (Gedicht für eine Mutter, deren Kind gestorben ist)

15. Wen liebt die eine Seele, wenn es im Universum nur eine einzige universelle Seele gibt?

16. "Habe ich vor diesem Leben schon mal gelebt?"

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8. göttliche Erinnerungen




Liebe freigelassenen Miterinnerungen... ;-)

Ich hatte gestern einen neuen Gedanken, als ich über Rückführungen (Reinkarnations Therapie) nachdachte:

Wenn ein höchstes Wesen, nennen wir es einfach "Gott", sich an seine eigene Entwicklung *erinnert*, könnten dann diese Erinnerungen womöglich so plastisch, lebendig und mit einer gewissen 'Eigendynamik' sein, das sie, also diese göttlichen Erinnerungen, sich selbst so erleben und erfahren, bzw. 'an- spüren' oder 'an- fühlen' wie wir Menschen und überhaupt die ganze materielle Existenz?

Könnte es also sein, dass wir eigentlich 'nur' Erinnerungen Gottes sind?

Würden sich diese göttlichen Erinnerungen überhaupt unterscheiden (lassen...) von der eigentlichen göttlichen *Entwicklung*??

Könnte Gott das Wagnis eingegangen sein, seinen Erinnerungen die Freiheit zu schenken und damit seine eigene Existenz (und somit die EXISTENZ überhaupt!) aufs 'Spiel' zu setzen, beziehungsweise der Freiwilligkeit seiner lebendigen Erinnerungen, also uns Menschen und der ganzen materiellen Existenz *anzuvertrauen*?

Könnte diese Wortwahl und Ausdrucksweise eine neue Art und Weise sein, auszudrücken und zu verstehen, dass wir alle von Gott kommen und zu Gott zurückkehren, sowie eine weitere Bestätigung der unumstößlichen und logisch einwandfreien Aussage,

dass *Alles Eins* ist?

Könnte sich hier nicht auch die Antwort verbergen, nach der großen Frage nach dem Sinn unserer Existenz, 
ja nach dem Sinn der gesamten Existenz überhaupt?

liebevolle Grüße,
Nähe und Verbundenheit,
Licht, Liebe und Lachen,

Mannimanaste

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12. Die Ursache des Urknalls


13. Kann die Schöpfung 'nur' ein Zufall sein?

14. "Ich könnte Dir sagen..." (Gedicht für eine Mutter, deren Kind gestorben ist)

15. Wen liebt die eine Seele, wenn es im Universum nur eine einzige universelle Seele gibt?

16. "Habe ich vor diesem Leben schon mal gelebt?"

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9. Zwei Songtexte (ohne Song...)




Songtext eins:


Fast immer sind wir kleinlich,
oft seh'n wir alles viel zu eng!

Wir streiten uns und tun einander weh; -
Wir glauben an die Wichtigkeit der kleinen Gründe,

- - - bis dann schließlich was passiert:

ein Kind kommt tot zur Welt -
ein guter Freund nimmt sich das Leben;

Plötzlich dann erkennen wir die Kleinlichkeit -
Plötzlich dann sind wir mal tolerant -

Plötzlich dann vergeht die Wut,
die wir ständig aufeinander haben -
meistens wegen Kleinigkeiten ...

Plötzlich dann sind wir uns einig und verbunden ... -
doch leider immer nur für ein paar Stunden !

Nur etwas von dem "Plötzlich dann", nur ein Wenig jedes mal,
das sollten wir behalten und in uns bewahren !



Songtext zwei:


Ein Funke in der Dunkelheit, dann das Züngeln erster Flammen -
Zweige werden sichtbar, -- brennen schon,

der erste Schrei gellt durch die Nacht !
Jetzt brennt der Scheiterhaufen lichterloh,

die Hexe schreit ihr Leben aus,
ein Pfarrer steht davor und segnet diesen Graus !

Und wieder hat die Christenheit, von den bösen Mächten sich befreit !


(Refrain:) Lange her, doch nie gesühnt, - kein Dementi, keine Reue, -
              die letzten Hexen glühen noch, - fast hör' ich sie noch schrei'n!


Der Mörderclub, der diesen Alptraum inszenierte,
der trifft sich heute immer noch und feiert seine Heiligkeit !

Doch was sag' ich euch, ihr wißt Bescheid ...

Schlimmer noch, viele von euch sind ja selbst dabei,
bei dieser Gottverarscherei !

Ein Funke in der Dunkelheit - soll dieser Song für solche sein,
sich nun endlich zu befrei'n, von der Mitgliedschaft in dem Verein !

Laßt uns gemeinsam für die toten Hexen schrei'n !!:


(Refrain:) Lange her und nie bereut,
               kein Dementi - totgeschwiegen, -
               komm doch, Papst, und gib es zu,
               und wenn du Glück hast, -- geben wir dann Ruh' !!

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9. Zwei Songtexte

10. Neue Gedanken (2005):
      "Das Ich-Gefühl und unsere Individualität"

11. Neue Gedanken (Dez. 2006):
      "Die Illusion der Getrenntheit"

12. Die Ursache des Urknalls


13. Kann die Schöpfung 'nur' ein Zufall sein?

14. "Ich könnte Dir sagen..." (Gedicht für eine Mutter, deren Kind gestorben ist)

15. Wen liebt die eine Seele, wenn es im Universum nur eine einzige universelle Seele gibt?

16. "Habe ich vor diesem Leben schon mal gelebt?"

17. Ist die Gesundheit unser höchstes Gut? 


 

10. Neue Gedanken (2005)
      "Das ich-Gefühl und unsere Individualität"
 

 

Was bedeutet es, sich selbst als ICH zu erleben? Ist unser Gefühl, dass wir uns selbst sind, also unser „Ich-Gefühl“, zwingend mit unserer Individualität, also mit der bestimmten Art unserer Persönlichkeit gekoppelt? Oder ist es für unser pures „Ich-Gefühl“ vielleicht sogar ganz ohne Belang, dass wir uns als eine bestimmte Persönlichkeit kennen? Kann es sein, dass unsere Individualität unser „Ich-Gefühl“ überhaupt erst hervorbringt?

Wir wollen nun diese Fragen, die alle auf eine einzige gemeinsame Grundthematik zielen, anhand eines Beispiels beleuchten, welches in unserer modernen Zeit schon fast alle von uns zumindest vom Hörensagen kennen. Es geht um das Beispiel des Klonens mittels der Gentechnik. Wir haben wohl alle vor einigen Jahren vom erfolgreichen Klonen eines Schafes namens Dolly gehört. Hier wurde also mittels der Gentechnik eine genaue Kopie eines bestimmten Schafes gezeugt und großgezogen. Eigentlich gar nichts so außergewöhnliches, denn die Natur kennt ja solche Kopien von Lebewesen schon lange in Form von eineiigen Zwillingen.

Beim Klonen passiert im Prinzip genau das gleiche, nur dass die Kopie erst viel später erzeugt wird, als das Original. Dies spielt für unsere Betrachtungen aber keine Rolle. Was für uns wichtig ist, und warum wir für unsere Überlegungen hier das Beispiel des Klonens verwenden, statt dem der eineiigen Zwillinge, dies hat den Grund, dass das Klonen eine technische und von Menschen gemachte Sache ist, welche rein theoretisch noch viel weiter entwickelt werden könnte, als es bei natürlichen eineiigen Zwillingen der Fall ist.

Stellen wir uns also einfach einmal vor, man könnte einen Klon eines Menschen in kürzester Zeit herstellen, wie es inzwischen auch in einigen Science-Fiction Filmen gezeigt wird. Stellen wir uns weiter vor, man könnte von dem Original nun alle Erinnerungs- und sonstigen Gehirninhalte kopieren, aus seinem Gehirn auslesen und in das Gehirn des Klons übertragen (wie es ja ebenfalls in besagten Science-Fiction Filmen häufig gezeigt wird). Der Klon ist nun also eine identische Kopie des Originals.

Wenn Sie meinen, dass Ihr „Ich-Gefühl“ verursacht wird von Ihren einzigartigen Genen in Verbindung mit Ihrer einzigartigen Persönlichkeit und Ihren einzigartigen persönlichen Erinnerungen, so müsste also der oben beschriebene Klon nach der ganzen Prozedur am Ende fühlen, dass sein ICH zwei Körper hat! ‚Er’ müsste quasi aus vier Augen schauen und sich gleichzeitig an zwei Orten befinden. Zumindest in den angesprochenen Science-Fiction Filmen ist dies aber nicht der Fall, und unser normales Empfinden scheint uns ebenfalls zu sagen, dass sowohl das Original, als auch der in allen materiellen Punkten identische Klon jeweils ihr ganz eigenes „Ich-Gefühl“ haben und erleben.

Der Klon sieht das Original als eine außenstehende und von ihm verschiedene Person an, auch wenn er sich über die genetische Gleichheit und die gemeinsamen Erinnerungen und Charakterzüge bewusst ist. Dem Original ergeht es andersherum ganz genau so. Jeder der beiden hat das sichere Gefühl, dass er tatsächlich sterben würde, wenn man ihn töten würde. Keiner der beiden hat das Gefühl, dass er im Falle seines Todes plötzlich erleben würde, als der andere weiter zu leben.

Anhand dieses Beispiels kann uns deutlich werden, dass unser pures „Ich-Gefühl“ wohl scheinbar nicht an unseren speziellen Genen und an der von außen beschreibbaren speziellen Individualität festgemacht werden kann!

Unser Gefühl, dass wir uns selbst sind, ist also nur scheinbar mit unserer Individualität verbunden!

Wenn dies zutrifft, so stellt sich sofort die interessante und kaum zu beantwortende Frage, warum wir dann speziell dieser eine Mensch sind, als den wir uns erleben, und nicht einer von den 6 Milliarden anderen Menschen! An unseren ganz speziellen Genen und an unserer ganz speziellen Persönlichkeit kann es also nicht liegen, wie wir durch unser obiges Beispiel erkennen können.

Welcher entscheidende Faktor von uns selbst, macht uns zu einem von 6 Milliarden Menschen, wenn es nicht unsere Gene und unsere Erinnerungen in Verbindung mit unserer Persönlichkeit sind?

Hier erkennen wir nun, dass wir wohl noch mehr zu sein scheinen, als unser materieller und genetisch bedingter Körper mit den im Gehirn gespeicherten Erinnerungen, und der seit unserer Geburt an entwickelten Persönlichkeit.

Was aber ist es, was uns unser „Ich-Gefühl“ verleiht? Und vor allem, was kennen wir selber davon, wenn es doch nicht unser Charakter, unsere Erinnerungen und unser Körper ist, was uns wir selbst sein lässt?

Ist eine mögliche Antwort vielleicht die unglaubliche Annahme, dass unser „Ich-Gefühl“ vielleicht nur eine Art Täuschung ist? Wäre es möglich, dass wir auf irgendeine mysteriöse Weise vielleicht nicht nur unser eigenes „Ich-Gefühl“ erleben, sondern dass wir – ohne es jeweils aus der Perspektive des einzelnen zu wissen (!) – auch das „Ich-Gefühl“ aller anderen Lebewesen erleben? Und wie sollte so etwas überhaupt vorstellbar, bzw. denkbar sein können?

Zumindest wäre damit die Frage nach dem einen Faktor, welcher uns von allen anderen Lebewesen dahingehend unterscheidet, dass wir uns nur als uns selbst und als ICH erleben, beantwortet: Es gibt diesen speziellen Faktor dann nämlich gar nicht wirklich, sondern allenfalls solche Faktoren, welche die Täuschung bewirken, die uns glauben und erleben lässt, dass wir nur ein einziges ICH unter 6 Milliarden anderer und scheinbar fremder Menschen seien.

Mit Recht werden Sie nun sagen, dass der obige Vergleich mit dem geklonten Menschen irgendwie hinkt, wie ja alle Vergleiche in der Regel hinken. Sie könnten zu bedenken geben, dass der Klon und das Original sofort beginnen verschiedene Erfahrungen und Eindrücke zu sammeln, sobald der Klon in der oben beschriebenen Weise produziert wurde. Hierdurch würden sich dann der Klon und das Original doch wieder unterscheiden, sobald der Klon nach dem Überspielen des Gehirninhaltes damit beginnt seine eigenen Wahrnehmungen zu speichern.

Weil dies berechtigte Einwände sind, wollen wir unser Beispiel nun noch ein wenig modifizieren, damit es als Beispiel so wenig wie möglich hinken muss.

Wir stellen uns nun also folgendes vor:

Eine Person wurde mittels einer weit fortgeschrittenen (bislang noch nicht existierenden) Gentechnik wie oben beschrieben reproduziert. Es wurde also ein Klon, ein Zwilling von der Person hergestellt. Dieser Zwilling wurde mittels einer noch nicht existenten, aber durchaus vorstellbaren Hormontechnologie zu derart schnellem Wachstum angeregt, dass sich Klon und Original in ihrem biologischen Alter rein körperlich nun völlig gleichen. Eventuelle Verschleißerscheinungen des Originals, wie beispielsweise ältere Operationsnarben oder ähnliches, wurden dem Klon wiederum mittels weit fortgeschrittener, zum jetzigen Zeitpunkt noch zukünftiger, bzw. teilweise auch schon existierender Mikrochirurgie operativ beigebracht.

Dann kommt der entscheidende Moment, wo der gesamte momentane Gehirn- Informationsgehalt des Originals innerhalb von wenigen Sekunden in das Gehirn des Zwillings ‚überspielt wird, was dann von allen genannten Schritten wohl auch die größten Anforderungen an eine zukünftige medizinische Technologie stellen dürfte, was aber dennoch vorstellbar und denkbar ist.

Und nun werden wir dem Beispiel das Hinken weitgehend abgewöhnen, indem wir es dahingehend abändern, dass das Original und der Zwillingsklon von diesem Zeitpunkt an nicht gemeinsam weiterleben (weil die beiden sonst wie oben erwähnt sofort verschiedene Wahrnehmungen machen würden, welche sie voneinander unterscheiden würden). Nein, wir unterstellen für unser gedankliches Beispiel nun den Wissenschaftlern, welche die ganze Sache durchführen würden, dass sie völlig zeitgleich mit der erfolgreich beendeten Übertragung des Gehirn- Informationsinhaltes vom Original auf den Zwillingsklon, das Original sofort töten würden.

Und nun überlegen Sie sich bitte, ob der Klon, wenn er aus der Narkose erwacht, nicht völlig berechtigt der Annahme wäre, dass er selbst das Original sei, also die getötete Person, von deren Tötung er ja nicht unterrichtet ist. Da er den gleichen Gehirninformationsinhalt hat, wie die original Person, und da er einen bis hin zu Verschleißerscheinungen wie alten Narben identischen Körper hat, wie die original Person, wird er zwangsläufig annehmen müssen, dass er selbst diese original Person tatsächlich selber ist, bzw. er wäre dann quasi die original Person! – –

Diese ursprüngliche original Person wurde aber getötet! Würde nun das frühere Ich-Gefühl der original Person ‚in’ dem Klon weiterleben? Oder hätte der Klon ein ‚neues’ Ich-Gefühl welches genau so wenig mit dem Ich-Gefühl der original Person ‚zu tun’ hätte, wie Ihr eigenes Ich-Gefühl, lieber Leser, zum Beispiel mit meinem Ich-Gefühl, oder dem Ich-Gefühl Ihres Nachbarn zu tun hat?

Zugegeben, wir haben nun unser Vergleichsbeispiel ziemlich stark nach den Anforderungen der Darstellung einer bestimmten Thematik verändert. Aber immerhin ist dieses Beispiel in einer nicht allzu weit entfernten Zukunft als mögliche Realität vorstellbar. Und so, wie wir das Beispiel nun abgeändert haben, lässt sich daran die Frage nach dem eigentlichen und von Individualität unabhängigen Ich-Gefühl auf eine recht interessante und vielleicht auch etwas schockierende Art und Weise beleuchten:

Wäre es denkbar, dass man mit der beschriebenen Vorgehensweise etwas unglaubliches erreichen könnte? Wäre es denkbar, dass auf diese Weise ein sehr seltsame Ergebnis zu erreichen wäre, welches wir wie folgt beschreiben könnten?:

Sie erleben sich selbst, genau wie ich und jeder andere Mensch, als einen der Menschen von den ca. 6 Milliarden Menschen auf diesem Planeten. Es gibt eben diese ca. 6 Milliarden fremden Menschen und noch einen ganz speziellen Menschen mehr, nämlich Sie selbst.

So erleben wir dies alle, bzw. jeder für sich. Sie, lieber Leser, sind mit Ihrer Persönlichkeit und Ihrem Körper einmalig unter den anderen 6 Milliarden Menschen, und Sie erleben ausschließlich diese einmalige Person als sich selbst. Sie haben das Gefühl und das Erleben, dass Sie selbst das ICH dieser einmaligen speziellen Person sind.

Wenn nun die oben beschriebene Prozedur mit Ihnen gemacht werden würde, so wäre es im Ergebnis scheinbar denkbar, dass es diese einmalige Person, als die Sie sich selbst kennen und wahrnehmen, nach wie vor existieren würde, und zwar in Form des identischen Zwillingsklons, der all Ihre Erinnerungen und Ihre Persönlichkeit hat. Rein äußerlich und von allen anderen Menschen aus betrachtet, hätte sich also sozusagen gar nichts verändert: Nach wie vor gäbe es die ca. 6 Milliarden anderen Menschen und diese eine spezielle Person, die Sie bislang waren. Kein Ehepartner, keine Freunde noch sonst irgend jemand könnte den Austausch bemerken, der durch die Prozedur der Herstellung des Zwillingsklons (und der Tötung von Ihnen als der original Person) vorgenommen worden wäre.

Es gäbe also – wie schon gesagt – nach wie vor die ca. 6 Milliarden Menschen auf dieser Erde, und die Person, die Sie bis zum Zeitpunkt des „Experimentes“ waren, würde nach wie vor zu diesen 6 Milliarden Menschen dazu gehören, aber etwas sehr spezielles und für Sie enorm entscheidendes wäre quasi ‚wegzensiert’ worden:

Ihr Ich-Gefühl, welches Sie bis zum Zeitpunkt des Experimentes hatten, und welches Sie von den anderen 6 Milliarden Menschen aufs Schärfste unterscheidet, bzw. unterschieden hatte, wäre nun nicht mehr dabei! Die Welt mit allen Menschen darin wäre aber nach wie vor unverändert vorhanden, nur dass eben speziell Sie, bzw. Ihr Ich-Gefühl, nicht mehr dazu gehören würden, obwohl es Sie in den Augen Ihres Ehepartners und Ihrer Freunde nach wie vor unverändert gäbe!

Können Sie sich vorstellen, dass das Universum existiert, ohne das Sie selbst in irgend einer Weise dazu gehören?

Oder neigen Sie zur eher Ansicht, dass etwas wie eine nicht materielle Seele existiert, und dass diese Ihr Ich-Gefühl ausmacht?

Dann wären Sie in unserem Beispiel freilich auch nach dem Experiment immer noch existent und hätten das Gefühl sich selbst zu sein, allerdings dann ohne einen Körper, denn dieser wurde ja getötet, oder mit/’in’ einem anderen materiellen Körper...

An diesem Punkt wird klar und deutlich, dass uns unser Gedankenexperiment zur Klärung dessen, was wir uns unter unserem Ich-Gefühl vorstellen können, und in wie weit dieses Ich-Gefühl an die uns bekannte Individualität gekoppelt ist, in einen Themenbereich entführt, welcher mit solchen Fragen verknüpft ist, wie z.B. ob der Mensch eine Seele hat, ob diese auch ohne den Körper weiterleben kann, ob es so etwas wie Wiedergeburt gibt, bis hin zu der ultimativen Frage nach der Entstehung des Universums, nach einem Gott und schließlich sogar der Frage nach der Herkunft eines möglichen Gottes.

Wenn Sie an der Entführung in diese Themenbereiche interessiert sind, dann darf ich Sie herzlich dazu einladen, mein Buch „Jenseits von Allem“ zu lesen und zu studieren, auch wenn es stellenweise sicher nicht gerade die einfachste Lektüre ist.

Ihre Mühe wird allerdings unter anderem damit belohnt werden, dass Sie dieses Buch nach dem Sie es gelesen haben, nicht mit vielen unbeantworteten Fragen alleine zurück lässt, sondern zumindest im einfachen Rahmen einen möglichen Gesamtzusammenhang aller universellen und existenziellen Eckpfeiler anbietet und beschreibt.

Zu guter letzt wollen wir noch einen weiteren möglichen Einwand besprechen, einen Einwand gegen unser abgeändertes Beispiel – also die Version, wo wir annehmen, dass die Wissenschaftler das Original nach der Übertragung des Gehirninhaltes sofort töten würden:

 

Sie könnten sagen, dass Sie als Versuchsperson in unserem Beispiel einfach das subjektive Erlebnis hätten, dass Sie, wenn Sie für die Gehirninhalt Übertragung im Vorfeld eine Narkosespritze bekommen würden, wie beim Erleben  (bzw. Nicht-Erleben) einer Blinddarmoperation in den Narkoseschlaf fallen würden, und dass Sie dann später das subjektive Gefühl hätten, ganz wie zuvor als Sie selbst aus der Narkose wieder zu erwachen, nur dass Sie nun ohne es zu wissen den Körper des Zwillingsklons hätten (denn der original Körper wäre ja nun schon tot).

Diese Meinung sollten eigentlich all die Menschen vertreten, welche der Ansicht sind, dass wir als Menschen (nur) das Produkt aus sehr kompliziert angeordneter Materie seien, und dass unser SELBST, bzw. unser Ich-Gefühl mit dem Tod unseres Körpers einfach verschwunden sein wird. Diese Ansicht kann man auch so ausdrücken, dass man der Meinung ist, nach dem Tod sei einfach Schluss mit dem persönlichen Erleben, bzw. nach dem Tod gäbe es kein Weiterleben des betreffenden Menschen in irgendeiner Art, bzw. nach dem Tod käme einfach ‚nichts’ mehr.

Dies ist eine rein materielle Sichtweise auf unser Menschsein, und nach dieser Sichtweise könnte, bzw. müsste man tatsächlich annehmen, dass Sie, lieber Leser,  in unserem modifizierten Beispiel persönlich erleben würden, als die Originalperson in die Narkose zu fallen, und danach als der Zwillingsklon aus der Narkose zu erwachen, ohne sich darüber bewusst zu sein, dass Sie nun nicht mehr ‚in’ Ihrem original Körper sind.

 

Diese Annahme wird allerdings durch unser ursprüngliches Beispiel in Frage gestellt!

In unserem ursprünglichen Beispiel wird ja die original Person nach der Prozedur nicht getötet. Somit würden also beide Personen (original Person und Zwillingsklon) nach der Gehirninhaltskopie- und Übertragung aus ihrer Narkose erwachen, und wären quasi die selbe Person (zumindest im aller ersten Augenblick).

Wenn man das Experiment nun mit Ihnen, lieber Leser, vollziehen würde, was denken Sie: wären Sie dann nach dem Erwachen  der beiden Personen (im aller ersten Moment) subjektiv nach wie vor die Person mit Ihrem original Körper, wären Sie der Zwillingsklon (wie oben in unserem modifizierten Beispiel angenommen, in dem Fall, in welchem Ihr ursprünglicher Körper direkt nach der Übertragung getötet würde), oder wären Sie (zumindest einen kurzen Moment lang) etwa beide Personen?

 

Wenn man von der materiellen Sichtweise ausgeht, so müssten Sie im aller ersten Moment tatsächlich als beide Personen erwachen, denn zu diesem Zeitpunkt sind beide materiell identisch (Erinnerungen und Charaktereigenschaften sind materielle chemische Verbindungen in unseren Gehirnen)! Können Sie sich so etwas etwa vorstellen?

 

Sie sehen, wie man es auch dreht und wendet, scheint durch das systematische gedankliche Durchspielen des Beispiels mit dem bis ins letzte Detail geklonten und mit einer exakten Gehirninhaltskopie versehenen Zwilling eines Menschen, alles dafür zu sprechen, dass unser Ich-Gefühl tatsächlich etwas sehr markantes aber dennoch und vor allem von dem, was wir normalerweise unter Individualität verstehen, unabhängiges zu sein scheint, was wohl auch eine von unserem Körper unabhängige Existenz haben könnte, bzw. haben sollte.

 

Ob dieses eigentliche Ich-Gefühl nun eine Art von Individualität hat, die über das hinausgeht, bzw. eine ganz andere ist, als das, was wir üblicherweise unter Individualität verstehen und kennen, dies ist eine offene Frage, die noch geklärt werden müsste.

Aber auch bei dieser Frage gibt es Anhaltspunkte und logische Überlegungen, die gemeinsam darauf hindeuten, dass dem tatsächlich so sein sollte, dass also dieses eigentliche SELBST, wie man es ja auch nennen könnte, wirklich eine uns kaum-, bzw. unbekannte Art von Individualität haben müsste.

 

Und weil wir diese, von der uns bekannten Individualität getrennt existierende andere Individualität nicht (oder so gut wie nicht)  kennen, und weil diese andere Individualität (also unser eigentliches SELBST) der Teil von uns ist, der allenfalls nach dem Tod unseres Körpers lebendig von uns übrig bleiben könnte, darum stimmen eigentlich die beide Ansichten gleichermaßen:

·          „Nach dem Tod endet unser individuelles Erleben!“ und

·          „Nach dem Tod leben wir individuell auf irgend eine Art weiter!“

 

Die erste Ansicht stimmt darum, weil unsere uns bekannte Individualität an die Chemie unseres Gehirns und an die Lebenserfahrungen aus den maximal um die 100 Jahren seit unserer körperlichen Geburt gebunden ist, und weil sie somit mit dem Tod des Körpers zerstört wird.

 

Die andere Ansicht stimmt darum, weil es anscheinend eine uns weitgehend unbekannte Individualität unserer selbst zu geben scheint, welche eben nicht an die kurze Lebensspanne eines menschlichen Körpers und an diesen Körper selbst gebunden zu sein scheint, und weil diese uns leider weitgehend verborgene Individualität somit den Tod unseres Körpers überdauern können müsste.

 

Anders gesagt: Wir werden mit unserem Tod tatsächlich aufhören als die Person, als die wir uns kennen zu existieren, aber wir überleben unseren Tod wahrscheinlich als ein individuelles SELBST, welches wir zu Lebzeiten nur als die kaum fassbare Tatsache erleben und erkennen, dass wir uns selbst sind, und nicht einer der anderen 6 Milliarden Menschen.

 

Wenn Sie morgen früh als einer der anderen 6 Milliarden Menschen erwachen würden, so wären Sie dieser Mensch ja tatsächlich, das heißt, Sie hätten seinen Körper, seine Erinnerungen, seine Eltern, seine Freunde, und alles andere, was mit diesem Menschen zusammenhängt. Sie würden ja nicht als die Person, als die Sie sich heute kennen der andere sein, sondern Sie wären der andere als eben jener andere selbst.

Sie hätten ab morgen das Gefühl und alle entsprechenden Erinnerungen, dass Sie dieser andere Mensch schon dessen ganzes Leben lang waren, wenn Sie morgen früh als dieser andere Mensche erwachen würden.

Der, der Sie heute noch selbst sind, wäre morgen dann immer noch ein Mensch unter Menschen auf dieser Welt, nur wären Sie eben der Meinung, dass Sie mit diesem Menschen nichts weiter verbinden würde, als eventuelle Freundschaft, Verwandtschaft, oder ähnliche zwischenmenschliche Beziehungen, die Sie und dieser andere Mensch eventuell haben könnten.

 

Wenn Sie morgen früh als einer der anderen 6 Milliarden Menschen erwachen würden, so würde sich also offensichtlich alles für Sie ändern, und dennoch würden weder Sie, noch dieser andere Mensch, noch sonst irgend jemand etwas davon bemerken!

 

Finden Sie nicht auch, dass dies irgendwie bemerkenswert ist?  

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1. Träume werden wahr

2. Sechs Sachen von früher

3. Was tut die Liebe für dich?

4. Liebe zu verschenken

5. Liebe Mutlosigkeit

6. Heimatkunde...

7. Parallelwelten

8. göttliche Erinnerungen

9. Zwei Songtexte

10. Neue Gedanken (2005):
      "Das Ich-Gefühl und unsere Individualität"

11. Neue Gedanken (Dez. 2006):
      "Die Illusion der Getrenntheit"

12. Die Ursache des Urknalls


13. Kann die Schöpfung 'nur' ein Zufall sein?

14. "Ich könnte Dir sagen..." (Gedicht für eine Mutter, deren Kind gestorben ist)

15. Wen liebt die eine Seele, wenn es im Universum nur eine einzige universelle Seele gibt?

16. "Habe ich vor diesem Leben schon mal gelebt?"

17. Ist die Gesundheit unser höchstes Gut? 


11. Neue Gedanken (Dez. 2006)
      "Die Illusion der Getrenntheit

Viele reden von dem ICH BIN, 
von DEM spirituellen Wesen 
und vom EINS-Sein. 

Und dann wird aber doch wieder 
von vielen verschiedenen Wesen gesprochen, 
von vielen unterschiedlichen Seelen, 
von einer Dualität Schöpfer und Schöpfung... 

Sehen wir doch einmal so klar wie möglich: 

Wenn ich nach meinem Tod als Seele in der Zeit
in die Vergangenheit gelangen kann, und wenn
ich mich dann in dem Körper verkörpern kann,
den DEINE Eltern gezeugt haben, als sie DICH
gezeugt haben, dann kann es sein, dass ich
tatsächlich DU werde.

Von DIR aus betrachtet, wäre ich dann die 
Verkörperung DEINES letzten Lebens, 
und von
mir aus betrachtet wärst DU dann
die Verkörperung MEINES nächsten Lebens.

Wäre so etwas möglich, dann wäre es auch
möglich, dass DU wiederum nach Deinem
Tod als Seele in die Vergangenheit gelangen
kannst, und dass DU Dich dann in dem 
Körper verkörperst, den die Eltern unseres
gemeinsamen Freundes damals gezeugt haben,
als sie IHN zeugten.

Wir drei, Du, unser gemeinsamer Freund
und ich, könnten auf diese Weise drei
Verkörperungen einer einzigen Seele sein.

So betrachtet gibt es keinen Grund mehr für
die Annahme, dass überhaupt irgend ein von
uns getrenntes Wesen existiert. Es wäre auf
diese Weise denkbar und möglich, dass es
im Universum nur EINE einzige Seele gibt,
die sich von ihrer Perspektive aus betrachtet
nach und nach als ICH in allen nur denkbaren
Verkörperungen wiederfindet
.

Nun nehmen wir einmal an, dass es sich genauso
verhält:
 
Es gibt also im ganzen Universum
nur eine einzige Seele, die uns alle durch 
eine Art von Zeitreise-Wiedergeburten belebt!

Und ICH bin DU (!!), bin ER, bin SIE, bin ALLE und JEDER! 
Alle Getrenntheit ist Illusion!
Alle Fremdheit ist in Wahrheit eine Täuschung!

Darum bin ICH jeder Täter und jedes Opfer, 
– – immer und für immer und überall. 

ICH bin DU und ICH und JEDER zur gleichen Zeit, 
aber durch Tod und Wiedergeburt subjektiv getrennt 
und interaktiv mit MIR SELBST. 

Darum bin ICH nicht einfach nur 'verantwortlich' oder 'schuld' 
an dem was 'irgend jemand anderer' tut, – nein, an dem, was JEDER tut, 
sondern ICH BIN (!!) alle diese Menschen 
und auch alle andere Inkarnationen tatsächlich SELBST! 

ICH bin jetzt im Moment der mordende Soldat in einem fernen Land, 
und ICH bin zeitgleich (!) auch sein Opfer. 
Subjektiv erlebe ICH das aber alles nacheinander und getrennt. 

Dadurch entwickle ICH nach und nach ein Bewusstsein, für das, was ICH tue. 
Dadurch entwickle ICH MICH, 
dadurch entwickelt sich in seiner eigenen Schöpfung der Schöpfer der selben, 
und dieser Schöpfer war ICH, der BIN ICH, und der werde ICH sein! 

Darum bin ICH es auch, der DU bist. 
Darum bin ICH es auch, der JEDER ist, 
und der auch Gott und Teufel ist (sofern es so etwas gibt). 

ICH bin letztlich und ursprünglich der Schöpfer von ALLEM, 
und ICH BIN ALLES, -- weil ALLES der 'Ort' und die 'Zeit' ist, 
wo ICH entstehe, entstanden bin und – –
– entstehen werde (da bin ICH zuversichtlich)! 

So habe ICH als Schöpfer den Kreis aller Existenz ins Leben gerufen. 
So rufe ICH als Schöpfer den Kreis aller Existenz ins Leben. 
So werde ICH als Schöpfer den Kreis aller Existenz ins Leben rufen. 

ICH war, bin, und werde die erste Ursache von ALLEM sein! 

 

Erst wenn ICH diese Zusammenhänge zumindest zu ahnen beginne, 
wird MEINE Liebe aufhören schein(bar)heilig zu sein. 
Dann wird MEINE Nächstenliebe Bedingungslosigkeit erfahren, 
dann wird sich MEIN Egoismus in eine Art von göttlichem Egoismus verwandeln, 
denn dann erkenne ICH mich in ALLEM SELBST! 

Selbst den Mörder, der MICH gerade ermordet, 
erkenne ICH als einen MEINER EIGENEN Entwicklungsschritte, 
und wie könnte ICH MEINE EIGENE Entwicklung hassen, 
wo ICH MICH doch liebe, 
so wie ICH durch meine Entwicklung zu dem wurde, werde und werden werde, 
was ICH BIN!

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7. Parallelwelten

8. göttliche Erinnerungen

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10. Neue Gedanken (2005):
      "Das Ich-Gefühl und unsere Individualität"

11. Neue Gedanken (Dez. 2006):
      "Die Illusion der Getrenntheit"

12. Die Ursache des Urknalls


13. Kann die Schöpfung 'nur' ein Zufall sein?

14. "Ich könnte Dir sagen..." (Gedicht für eine Mutter, deren Kind gestorben ist)

15. Wen liebt die eine Seele, wenn es im Universum nur eine einzige universelle Seele gibt?

16. "Habe ich vor diesem Leben schon mal gelebt?"

17. Ist die Gesundheit unser höchstes Gut? 


 

12. Die Ursache des Urknalls

 

Wenn es erst seit dem Urknall etwas gibt, dann ist der Urknall der Beginn der Existenz.

Außerhalb der Existenz kann es nichts geben, weil es ja sonst durch sein Existieren automatisch doch wieder innerhalb der Existenz wäre.

Darum gibt es auch keine Zeit vor dem Urknall, und kein Raum, in welchem der Urknall stattfand.

Ein Jenseits von Allem gab es nicht, gibt es nicht und wird es nie geben.

Wenn wir nun nach Antworten suchen,
wenn wir nach Ursachen suchen,
ja ganz egal wonach wir jemals suchen könnten,
dann werden wir darum immer nur INNERHALB der Existenz fündig werden können. Es gibt ja nicht nur nichts außerhalb der selben, sondern noch nicht einmal dieses Außerhalb an sich.

Und der Urknall soll ja laut unserer ersten Annahme der Beginn aller Existenz sein.

Logischerweise ist die Ursache für den Urknall nur INNERHALB der Existenz zu finden, sofern es tatsächlich eine Ursache dafür gibt.

Aber INNERHALB der Existenz heißt in diesem Fall auch, dass eine Ursache für den Urknall nur NACH dem Urknall zu finden sein kann!

Hier hätten wir dann also eine Durchbrechung des Kausalitätsgesetzes: Der Urknall wäre dann die Wirkung einer Ursache, die zeitlich DANACH liegt.
Die Wirkung käme in diesem Fall VOR der Ursache!

So etwas geht rein logisch nur dann, wenn die Ursache sozusagen eine Zeitreise macht, nämlich zurück zum Beginn der Wirkung, die sie verursacht.

Die Henne, die aus dem ersten Ei schlüpfte, reiste in der Zeit zurück und legte das erste Ei!

Nur so ist Alles ohne ein Außerhalb irgendwie existenzfähig.
Und da es eben kein Jenseits von Allem, bzw. kein Außerhalb der Existenz geben kann (siehe oben), muss es wohl tatsächlich so sein, dass die Ursache für die Existenz eine Durchbrechung des Kausalitätsgesetzes war.

Die Ursache für den Urknall muss vom Urknall aus gesehen in der Zukunft liegen. Und dann muss sie aus der Zukunft zum Beginn des Urknalls zurück gekommen sein, um diesen zu verursachen. Diese Ursache konnte danach also nur darum entstehen, weil es den Urknall gab. So schließt sich der Kreis.

Für uns bedeutet das, dass wir nicht sicher sein können, ob die Ursache der Existenz von UNS aus gesehen überhaupt schon entstanden ist! Sie kann ja zu einem beliebigen Zeitpunkt entstehen, wenn sie dann die Zeit durchbricht und sich an den Beginn des Urknalls zurück "begibt".

Dies wiederum bedeutet, dass wir vielleicht sogar selbst noch mit verantwortlich sein könnten, ob diese Ursache in unserer Zukunft entsteht oder vielleicht auch nicht. Wenn sie nicht entstünde, wäre der Kreis der Existenz gebrochen und quasi schlagartig und insgesamt nicht existent...

Hier könnte ein möglicher Ansatz dafür sein, dass unser Dasein, beziehungsweise das Dasein überhaupt, eine Art SINN haben könnte: Den Sinn, durch die innerhalb entsehende Ursache für die Existenz, das Dasein überhaupt erst zu ermöglichen!

Nur auf diese Weise braucht es kein -- sowieso unmögliches -- Außerhalb von Allem. Nur so kann das Dasein inklusive seiner Ursache und vielleicht sogar seinem größten Sinn, logisch erklärt werden. :)

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11. Neue Gedanken (Dez. 2006):
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13. Kann die Schöpfung 'nur' ein Zufall sein?

14. "Ich könnte Dir sagen..." (Gedicht für eine Mutter, deren Kind gestorben ist)

15. Wen liebt die eine Seele, wenn es im Universum nur eine einzige universelle Seele gibt?

16. "Habe ich vor diesem Leben schon mal gelebt?"

17. Ist die Gesundheit unser höchstes Gut? 


 

13.  Kann die Schöpfung 'nur' ein Zufall sein

 

Diese oft gestellte Frage stellte Anfang 2008 auch jemand bei Yahoo-Clever.

Der Fragesteller suchte sich zwar eine andere Antwort als meine als seine beste Antwort aus, ich möchte aber trotzdem, oder eben vielleicht auch gerade darum, meine Antwort auf die Frage hier präsentieren:

***********************************************************************

"Zufall" ist ein sehr komisches Wort:

Wenn wir Zusammenhänge nicht überblicken können, sie uns aber trotzdem AUF-fallen, dann sagen wir: 
"So ein ZU-fall!".

Eigentlich müsste es "Auffall" heißen statt Zufall.

Schon daran sieht man, dass die Sache mit der angeblich zufälligen Entwicklung des Universums und unserer Welt eigentlich nur aussagt, dass wir die Zusammenhänge nicht voll überblicken, uns aber auffällt, was Du auch in Deinen Details schreibst, nämlich dass die Natur der Erde und des Universums doch recht auffällig gut funktioniert und eins in andere greift.

Viele der Zusammenhänge haben wir inzwischen schon erforscht und können sie beschreiben, und es gibt sogar gute Theorien darüber, wie sich die komplizierte DNS, auf deren Basis auf der Erde alles Leben beruht, durch Evolution entwickeln konnte.

Mit diesen Forschungsergebnissen haben wir die Hauptfrage, ob ein bewusster (göttlicher) Wille hinter der Existenz des Universums steht, immer weiter zum eigentlichen Kernpunkt verschoben:

Was war die erste Ursache für die Existenz (nicht Universum, sondern EXISTENZ!)?
Erst mal ist hierbei sogar gar nicht die Hauptfrage, ob dies ein sogenannter 'Zufall' war, oder bewusster Schöpfungswille, sondern die Hauptfrage ist hierbei zunächst, wie es überhaupt eine erste Ursache für die EXISTENZ geben kann, da diese als Ursache ja schon VOR der Wirkung existiert haben müsste, aber die Wirkung dieser ersten Ursache ja erstmalig EXISTENZ gewesen sein soll.

Das passt logisch erst mal nicht mit unserer gewohnten Denkweise und Erfahrung von Ursache und Wirkung zusammen.

Die ERSTE Ursache für EXISTENZ kann also nicht von ZUVOR zu dem Zeitpunkt der Entstehung der Existenz gelangt sein, da vorher eben keine Existenz existierte, also auch keine Ursache (Gott), die diese Existenz verursachen hätte können.

Es gibt nur eine logisch schlüssige Alternative:

Die erste Ursache für die Existenz konnte nur aus eben dieser Existenz kommend zu dem Zeitpunkt der Entstehung der Existenz gelangen, um diese Entstehung dort auszulösen. "Aus der Existenz kommend" bedeutet in diesem Fall auch gleichzeitig "aus der Zukunft kommend".

Schlussfolgerung:

Die erste Ursache (man könnte auch "Gott" dazu sagen) für die Existenz entsteht innerhalb der Existenz, und gelangt dann rückwärts durch die Zeit zum Entstehungsmoment der Existenz, wo sie diesen Moment als erste Ursache auslöst.
Daher können wir gar nicht wissen, ob "Gott" zur jetzigen Zeit schon entstanden ist, oder ob dies erst noch geschehen wird (muss...).

Dennoch, also auch wenn Gott erst in Zukunft entstehen wird -- und sei es auch am Ende aller Zeiten --, wäre Gott zu allen Zeiten präsent, denn er muss ja als erste Ursache durch alle Zeiten, zu denen er noch nicht entstanden war, zum Anfang zurück, um dort als erste Ursache die Existenz zu verursachen.

Also egal wann Gott (erste Ursache) entsteht, ist er dennoch zu allen Zeiten präsent.

Dieses gedankliche Grundgerüst finde ich sehr faszinierend! :))
Andererseits ist es auch etwas beängstigend, denn es bedeutet auch, dass wir uns nicht einfach auf die Existenz der ersten Ursache (Gottes) verlassen können, und nichts damit zu tun haben, sondern dass wir vielleicht mit unseren Entscheidungen eine Mitverantwortung dafür tragen, dass die erste Ursache, bzw. der bewusste Schöpfungswille, der zur ersten Ursache wird, in dem er sich rückwärts, quasi von 'innen' an den ersten Moment der Existenz begibt, tatsächlich entstehen wird.

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13. Kann die Schöpfung 'nur' ein Zufall sein?

14. "Ich könnte Dir sagen..." (Gedicht für eine Mutter, deren Kind gestorben ist)

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14.

Ich könnte Dir sagen… (für eine Mutter, deren Kind gestorben ist)

 

Ich könnte Dir sagen:
Das Karma regelt diese Dinge, alles hat seine Ursachen, und alles gleicht sich aus.

Doch wenn mein Sohn tot wäre, –
Ich würde es nicht hören wollen!

Es würde ihn nicht lebendig machen.

 

Ich könnte Dir sagen:
Niemand stirbt wirklich. Der Tod ist Illusion. Wir werden alle wieder geboren.

Doch wenn mein Sohn tot wäre, –
Ich würde es nicht hören wollen!

Es würde ihn nicht lebendig machen.

 

Ich könnte Dir sagen:
Er hätte nicht gewollt, dass Du so traurig bist und ihn so sehr vermisst.

Doch wenn mein Sohn tot wäre, –
Ich würde es nicht hören wollen!

Es würde ihn nicht lebendig machen.

 

Ich könnte Dir sagen:
Das Leben – Dein Leben geht weiter. Du solltest jetzt nach vorne schauen.

Doch wenn mein Sohn tot wäre, –
Ich würde es nicht hören wollen!

Es würde ihn nicht lebendig machen.

 

Ich könnte Dir sagen:
Es gibt andere Menschen, die Dich brauchen. Löse Dich endlich von Deiner Trauer.

Doch wenn mein Sohn tot wäre, –
Ich würde es nicht hören wollen!

Es würde ihn nicht lebendig machen.

 

Was also könnte ich Dir sagen, das Du hören willst?

Vielleicht einfach nur:
Ich weiß, dass Du nichts hören willst. Darum sage ich Dir nur:
Ich verstehe Dich und bin für Dich da.

Doch wenn mein Sohn tot wäre, –
würde auch das ihn nicht lebendig machen.

Doch es wäre schön es zu hören.

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15.


Die Idee einer einzigen universellen Seele, und wen diese Seele lieben könnte

 Eine Leserin meines Buches „Jenseits von Allem“, welchem ich die Idee vorstelle, dass es im Universum nur eine einzige Seele geben könnte, die sich zeitlich ungebunden nach und nach in sämtlichen Verkörperungen verkörpert und dauernd selbst begegnet, fragte mich, wen diese eine und einzige Seele denn liebt, wenn es doch nur sie selbst gibt. Hier meine Antwort auf diese Frage:

Du fragst, wen die eine Seele liebt, wenn es nur diese eine Seele gäbe. Das ist eine berechtigte und gute Frage.

Man könnte einfach sagen, sie liebt sich selbst, aber das hört sich so seltsam und egozentrisch oder auch egoistisch an.

Wenn es allerdings so ist, dass es wirklich nur diese Seele gibt, dass sie die Existenz wollte und will, darum verursacht und sich in ihr entwickelt hat, dann IST diese eine und einzig existierende Seele sozusagen die Existenz selbst. Es gibt außer ihr nichts anderes und niemand anderen.

Wir erleben uns in Getrenntheit voneinander und von Allem. Darum sind wir gewohnt, dass Egozentrik und Egoismus etwas ist, was nur einem von allen zugute kommen kann. Darum ist es für uns etwas Unmoralisches, denn wie wir Egozentrik und Egoismus kennen, lässt er alle außer sich selbst links liegen, egal ob sie leiden oder Hilfe brauchen.

Nun stell Dir mal vor, ein Mensch versteht meine Idee vollständig und geht davon aus, dass es auch tatsächlich so ist. Sagen wir mal er wüsste es sogar. Könnte so ein Mensch dann nicht aus Egoismus heraus auch alle anderen Geschöpfe des Universums lieben, weil er ja weiß, dass er es selbst in anderen Verkörperungen ist?

Könnte so ein Mensch nicht vielleicht auch zu den anderen Menschen sagen, sie sollen ihre Nächsten lieben, bis hin sogar die Feinde zu lieben? Könnte so ein Mensch nicht vielleicht sogar seinen eigenen Mördern verzeihen, während diese ihn töten? Bliebe ihm überhaupt etwas anders übrig, wenn er sich selbst liebt?

Ich meine, Egoismus ist eine natürliche Sache, und eigentlich nichts Schlimmes. Und je weiter sich das Bewusstsein entwickelt, desto größer werden die Bereiche, die vom Egoismus profitieren, weil sich die von mir sogenannten "Ego-Kreise" mit zunehmendem Bewusstsein immer mehr erweitern.

Die Ego-Kreise sind die Bereiche, als die wir uns selbst identifizieren, und die darum in den Genuss kommen, von unserem Egoismus zu profitieren:

Beispiel:

Der innerste Ego-Kreis ist der einzelne Mensch selbst.

Ein sehr innerer Ego-Kreis ist der Familien-Kreis. Für seine eigene Familie tut ein Mensch wesentlich mehr, als für entfernte Bekannte oder gar Fremde.

Es gibt aber auch weiterreichende Ego-Kreise drum herum. Das geht weiter mit dem Ego-Kreis, in dem sich auch noch die Freunde befinden und irgendwann kommt ein Ego-Kreis, in dem sich alle Menschen der eigenen Nationalität befinden (merken wir nicht automatisch mehr auf, wenn wir erfahren, dass bei Flugzeugabstürzen in fernen Ländern auch Deutsche ums Leben kamen oder verletzt wurden?). Es gibt sogar noch weiterreichende Egokreise, bis hin zu dem vorletzten, in dem sich alles Lebende im Universum befindet, und dem allerletzten, in dem sich alles Existente befindet. Je weiter nach außen man die Ego-Kreise betrachtet, desto weniger profitieren sie von unserem Egoismus.

Wenn die eine Seele sich irgendwann zur universellen Vollkommenheit entwickelt hat, wird ihr innerster Ego-Kreis automatisch bis zum aller äußersten Ego-Kreis ausgeweitet, ohne dass innerhalb noch Abstufungen zu finden sind. Die eine Seele liebt dann zwar sich selbst, aber ohne eine Abgrenzung zu irgend etwas anderem Existierenden.

Das ist dann eine Art göttlicher Egoismus. Und der führt schließlich auch dazu, dass diese Seele den Willen hat, als erste Ursache zu fungieren und den Kreis der Existenz sowie aller Ursachen und Wirkungen zu schließen, und zwar mit allen Freuden und Leiden, die das mit sich bringt, und von denen diese höchstentwickelte Manifestation der einen Seele auch Kenntnis hat. Das betrifft das Thema, warum der angeblich liebende Gott all das Leid zulässt.

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16.

"Habe ich vor diesem Leben schon mal gelebt?"

Hast Du Dich das auch schon mal gefragt?

Der Knackpunkt bei dieser Frage ist Dein Verständnis davon, was Du mit "ich" meinst, wenn Du Dich fragst: "Habe ich schon mal gelebt?".

Was Du mit "ich" meinst, ist Dein Körper, Dein Charakter, Deine Begabungen und Eigenschaften, Deine Gedanken und Deine Gefühle. Und zwar all das komplett auf Deine jetzige Verkörperung bezogen, also auf diesen Menschen, der Du seit Deiner Geburt (dieses Mal) bist! Es ist also Dein individuelles Ich dieses einen menschlichen Lebens, das Du gerade lebst, was Du mit "ich" meinst und was Du als "ich" bezeichnest.

Und genau dieses (kleine) individuelle Ich der jeweiligen einzelnen Verkörperung wird natürlich nicht wieder geboren, denn zu ihm gehört ja schon mal ganz wesentlich der eine Körper dieser Verkörperung dazu, und dieser geht ja nach dem Tod kaputt, und wäre bei einer Wiedergeburt nicht mehr der selbe.

Da wir fast alle unser Ich hauptsächlich mit dem individuellen Ich der einzelnen Verkörperung identifizieren, könnte man Deine Frage mit nein beantworten: Nein, Du hast nicht schon mal gelebt, und wirst auch nicht wieder geboren werden.

Da gibt es aber noch ein anderes, uns allen nahezu unbekanntes Ich, das wir außer den individuellen Eigenschaften der jeweiligen Verkörperungen sind: Das erlebende Ich, das nicht der jeweilige Körper ist, das nicht die Gedanken und Gefühle ist, und das nicht der Charakter und die Eigenschaften der jeweiligen Verkörperung ist. Es ist das Ich, das diese Dinge alle erlebt und wie ein Musikinstrument darauf spielt. Es ist der Musiker, und das was wir normalerweise mit "ich" meinen, ist das Instrument.

Dieses erlebende Ich ist das Ich, das wiedergeboren werden kann, denn im Tod verlässt es den Körper. Ein Toter erlebt sich nicht mehr. Das Instrument wurde beiseite gelegt, der Musiker ist weg. Wer unser erlebendes Ich im Unterschied zu unserem individuellen Ich ist, können wir herausfinden, indem wir es in uns zu spüren versuchen. Dazu müssen wir unsere Aufmerksamkeit natürlich so weit wie möglich von den Faktoren abwenden, die unser individuelles Ich der derzeitigen Verkörperung ausmacht (Gedanken, Gefühle, Eigenschaften, Charakter). Das Ganze nennt man "Meditation". Nichts anderes geschieht und soll geschehen, wenn man meditiert: Man versucht durch die vielen Filter des individuellen Ichs einen Blick auf das dahinter stehende erlebende Ich zu bekommen.

Zu Rückführungen möchte ich auch noch was sagen. Dass wir uns nicht an unsere Vorleben erinnern, ist der verbreitete Allgemeinzustand. Darum können wir davon ausgehen, dass dieses Vergessen der Vorleben eine natürliche Funktion ist, die auch ihren Sinn hat. Nur wenn man den Lernprozess vergessen kann, ist es möglich, das Gelernte in der Praxis anzuwenden! Wer beim Autofahren dauernd an die früheren Anweisungen des Fahrlehrers denken muss, wird nie routiniert fahren können, und sich dabei sogar noch mit seinem Beifahrer unterhalten. Das ist ein Beispiel dafür, dass der Lernprozess vergessen werden muss, um das Gelernte in der Praxis anzuwenden.

Genau so ist es mit den Vorleben, die auch gewisse Lernprozesse für das erlebende Ich waren. Es ist gut, dass sie durch den Tod und die Wiedergeburt vergessen werden. So kann das Gelernte sich auswirken, und man ist beispielsweise in einem Leben ein Pazifist und voller Nächstenliebe, weil man im Vorleben Kriegstreiber und Mörder war, und dabei die negativen Folgen davon kennen lernte. Möchtest Du wissen, ob Du in Vorleben gemordet hast? Möchtest Du Dich daran erinnern (müssen...)? Ich jedenfalls nicht. Ich bin froh über diese natürliche Funktion des Vergessens der Vorleben. :)

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13. Kann die Schöpfung 'nur' ein Zufall sein?

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16. "Habe ich vor diesem Leben schon mal gelebt?"

17. Ist die Gesundheit unser höchstes Gut?


17.

Gesundheit – unser höchstes Gut?

Dass Gesundheit unser höchstes Gut sei, ist ein weit verbreitetes und viel zu wenig hinterfragtes Klischee. Wir alle kennen die entsprechenden Aussagen:

Aber ist Gesundheit wirklich eine Eintrittskarte für das, was wir als Menschen alle anstreben?
Und was streben wir eigentlich alle immer an?

Ich bin dazu übergegangen "Glück und Gesundheit" zu wünschen, statt "Gesundheit und Glück". Denn es gibt viele kranke Menschen, die dennoch glücklich sind, und viele gesunde Menschen, die dennoch unglücklich sind.

Gesundheit ist auch vergleichbar mit Reichtum. Beides kann nie erreicht werden. Jeder gesunde Mensch ist eigentlich immer auch irgendwo krank, und sei es nur die tödliche Krankheit des älter Werdens. Es kommt also gar nicht darauf an einen Zustand zu erreichen, den man als  "Gesundheit" bezeichnen könnte, sondern es kommt viel mehr auf die Denkweise eines Menschen an.

Bezüglich der Denkweise kann man die Menschen in zwei große Hauptgruppen unterteilen:

  1. Opfer
  2. Meister

Die Opferdenkweise ist die des ausgeliefert und hilflos Seins. Die äußeren Umstände sind schuld an der eigenen Lage, und man ist machtlos dagegen. Der 'Vorteil' (und gleichzeitig auch die tiefere Ursache):  Man kann passiv bleiben, da man ja eh keine Chance hat.

Die Meisterdenkweise ist das Gegenteil davon. Sie ist der Blick aufs halb volle Glas. Die äußeren Umstände sind willkommene Gelegenheiten die eigene Lage aktiv zum Besten zu gestalten. Der 'Nachteil': Man muss aktiv sein, um die sich in jeder Situation bietenden Chancen, zu erkennen und für sich zu nützen.

Für Menschen mit der Meisterdenkweise sind Krankheiten — wie auch alle anderen Probleme — die Verpackungen von Geschenken, die sie ohne diese Verpackung nicht erhalten könnten. Sobald eine Krankheit in diesem Licht betrachtet und empfunden wird, strömt Lebensmut und neue Kraft durch den Körper. Dieser reagiert darauf mit der Aktivierung der Selbstheilungskräfte, bis hin zu Spontanheilungen bei Krebs. Trotz Krankheit können solche Menschen glücklich sein. Im Extremfall sogar bis in einen krankheitsbedingten Tod hinein.

Für Menschen mit der Opferdenkweise ist diese eine Art Verstärker ihrer Krankheiten. Krankheiten können sogar auch direkt von dieser Denkweise ausgelöst werden. Sie fühlen sich der Krankheit und den Ärzten ausgeliefert. Angst und Pessimismus strömt durch ihren Körper. Dieser reagiert mit Energiefluss-Blockaden und somit dem Stagnieren der Selbstheilungskräfte. Trotz Gesundheit können solche Menschen unglücklich sein. Sie schweben ja dauernd hilflos in der Gefahr des potentiellen Erkrankens.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen in erster Linie ein glückliches Leben, egal ob wir dabei von Anderen als "gesund" oder "krank" bezeichnet werden. Wenn wir glücklich sein können, sind wir in meinen Augen im Wesentlichen gesund, selbst wenn unser Körper gerade an Krebs oder einer vergleichbaren Krankheit leiden sollten.

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1. Träume werden wahr

2. Sechs Sachen von früher

3. Was tut die Liebe für dich?

4. Liebe zu verschenken

5. Liebe Mutlosigkeit

6. Heimatkunde...

7. Parallelwelten

8. göttliche Erinnerungen

9. Zwei Songtexte

10. Neue Gedanken (2005):
      "Das Ich-Gefühl und unsere Individualität"

11. Neue Gedanken (Dez. 2006):
      "Die Illusion der Getrenntheit"

12. Die Ursache des Urknalls


13. Kann die Schöpfung 'nur' ein Zufall sein?

14. "Ich könnte Dir sagen..." (Gedicht für eine Mutter, deren Kind gestorben ist)

15. Wen liebt die eine Seele, wenn es im Universum nur eine einzige universelle Seele gibt?

16. "Habe ich vor diesem Leben schon mal gelebt?"

17. Ist die Gesundheit unser höchstes Gut?



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